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Coronavirus

KSOW, 04.02.2020

Coronavirus

Die aktuelle Epidemie der 2019-nCoV Erkrankungsfällen tritt derzeit vor allem in China auf, in Wuhan, Provinz Hubei. Das Risiko der Einschleppung durch einen Reisenden besteht. Dieses Faktenblatt für die allgemeine Bevölkerung gibt einen Überblick über die Situation am 29. Januar 2020. 


Welche Länder sind betroffen? Die Krankheit ist derzeit vor allem in China weit verbreitet. Außerhalb der Region Wuhan wurden in vielen chinesischen Grossstädten weitere Fälle gemeldet. Ausserhalb Chinas wurden Fälle in 16 Ländern bestätigt. Inzwischen hat das Virus auch Europa erreicht: In Frankreich und Deutschland ist die Krankheiten aufgetreten. Bis zum 29. Januar waren 6’000 Menschen infiziert, davon sind 132 Menschen gestorben. Bis zum 29. Januar sind in der Schweiz keine Fälle diagnostiziert worden.


Bis zum 29. Januar waren 6’000 Menschen infiziert, davon sind 132 Menschen gestorben.


Bis zum 29. Januar sind in der Schweiz keine Fälle diagnostiziert worden.


Was ist das neue 2019-nCoV?

2019-nCoV ist ein neues Coronavirus, das Ende 2019 in China aufgrund einer ungewöhnlichen Anzahl von Lungenentzündungen in der Stadt Wuhan entdeckt wurde. Dieses Virus gehört zur gleichen Familie von Krankheitserregern wie SARS.


Wie wird 2019-nCoV behandelt?

Bis heute gibt es weder eine spezifische Behandlung noch einen Impfstoff.


Wie hoch ist das Kontaminationsrisiko in Genf?

Dieses Risiko ist gering, weil bisher:

  • Nur Menschen, die aus China zurückkehren, sind gefährdet, infiziert zu sein.
  • Kranke Menschen schnell identifiziert und isoliert werden.
  • Menschen, die in engen Kontakt mit kranken Menschen kamen, überwacht werden.

Das Risiko einer 2019-nCoVInfektion für eine in Obwalden lebende Person, die nicht nach China gereist ist, ist sehr klein.


Empfehlungen für die allgemeine Bevölkerung:


Hinweise für Reisende:

Es ist derzeit nicht ratsam, nach China zu reisen, da mehrere Städte von den Behörden praktisch unter Quarantäne gestellt wurden und die Verkehrsverbindungen sehr begrenzt sind. Für unbedingt notwendige Reisen nach Chinas empfiehlt das BAG Folgendes:

  • Praktizieren Sie eine gute persönliche Hygiene, einschliesslich regelmässigem Händewaschen;
  • Reisende, die mit Atembeschwerden oder Krankheitssymptomen aus China zurückkehren, sollten telefonisch einen Arzt konsultieren und ihre Reise nach China erwähnen.

✓ Die zu unternehmenden Schritte können auf dieser Webseite gefunden werden: www.safetravel.ch


Allgemeine Hygienemassnahmen:

Im gegenwärtigen Kontext gibt es für die allgemeine Bevölkerung keine spezifischen Empfehlungen.

Es ist jedoch nützlich, sich täglich an die grundlegenden Hygienemassnahmen zu erinnern, nämlich:

  • Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig mit Wasser und Seife.
  • Husten und Niesen Sie in ein Taschentuch. Entsorgen Sie die Taschentücher nach dem Gebrauch in einem Mülleimer und waschen Sie Ihre Hände gründlich mit Wasser und Seife.
  • Husten und Niesen Sie in die Armbeuge, wenn kein Taschentuch zur Verfügung steht.


Nach der Rückkehr von einer Reise nach China:
Bei Husten und Atembeschwerden innerhalb von 14 Tagen nach der Rückkehr, sollten Sie – nach vorgängiger telefonischer Kontaktaufnahme – eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen und dabei auf die Chinareise hinweisen.


Für weitere Informationen


Faktenblatt in PDF >>>



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